Online-Vortragsabende

VT-Nächte

Aktuelles Schwerpunktthema

Frauen im Fokus
Fortbildungspunkte
2 Punkte
Kosten
30 € pro Abend / -20% für ganze Reihe
Wann
Jeden 3. Donnerstag im Monat

Ab auf die Couch! Unser verhaltenstherapeutisches Fortbildungsformat ist ein akkreditierter, monatlicher Online-Vortragsabend. Zu halbjährlich wechselnden Schwerpunktthemen kommen renommierte Fach- und Praxisexperten aus dem psychotherapeutischen Bereich zu Wort und vermitteln Ihnen in 90 Minuten interessantes Wissen, neue Einblicke und frische Impulse.

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Themen und Termine

17. September 2026

19:00

-20:30

Autismus-Spektrum-Störungen bei Frauen und Mädchen

Prof. Dr. Inge Kamp-Becker

Durch die hohe mediale Präsenz des Themas Autismus und die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit entsteht bei vielen Frauen der Verdacht, von einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen zu sein. Der Vortrag beleuchtet die diagnostischen Kriterien, häufige Komorbiditäten sowie etablierte diagnostische Verfahren mit besonderem Fokus auf die Diagnostik bei Frauen.
Darüber hinaus werden geschlechtsspezifische Besonderheiten sowie verbreitete Missverständnisse und aktuelle Diskurse rund um das Thema ASS aufgegriffen. Dabei werden auch populäre, wissenschaftlich jedoch teilweise kontrovers diskutierte Konzepte wie das sogenannte „Masking“ kritisch eingeordnet. Da zahlreiche psychische Störungsbilder symptomatische Überschneidungen mit einer Autismus-Spektrum-Störung aufweisen, wird zudem die Bedeutung einer sorgfältigen Differentialdiagnostik hervorgehoben und anhand praktischer Beispiele veranschaulicht.

Zur Dozentin:
Prof. Dr. Inge Kamp-Becker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie – und Psychotherapie, Universitätsklinikum Heidelberg und beschäftigt sich seit über 20 Jahren sowohl in wissenschaftlicher, als auch klinischer Sicht mit der Thematik Autismus-Spektrum-Störungen. Sie hat lange Jahre eine Spezialambulanz für Autismus-Spektrum-Störungen geleitet und koordiniert mehrere multizentrische Forschungsprojekte. Bei ihrer Forschung handelt es sich um klinisch relevante Forschungsfragen, die die frühe, valide Identifikation und Behandlung von Autismus zum Ziel haben. Sie ist zertifizierte ADOS-Trainerin und beschäftigt sich insbesondere mit diagnostischen, differentialdiagnostischen und therapeutischen Aspekten des Störungsbildes Autismus. Sie ist Mitglied der Steuergruppe der AWMF- S3- Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Autismus-Spektrum-Störungen und Vorstandsmitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft für Autismus.

 

17. September 2026

Reihe: Mentale Frauengesundheit im Fokus – neue Erkenntnisse für die psychotherapeutische Praxis

Bei Buchung der gesamten Reihe erhalten Sie 20% Rabatt.

22. Oktober 2026

19:00

-20:30

Angefragt: Stress bei Frauen

19. November 2026

19:00

-20:30

Peripartale Psychotherapie – Psychische Gesundheit im Übergang zur Mutterschaft

Dr. Angela Häne

Der Übergang zur Mutterschaft zählt zu den einschneidendsten Entwicklungsaufgaben im Leben einer Frau. Während in der Peripartalzeit psychische Belastungen und Erkrankungen gehäuft auftreten können, eröffnet die Matreszenz zugleich eine Perspektive auf die tiefgreifenden Entwicklungs- und Veränderungsprozesse dieser Lebensphase.
Das Referat vermittelt einen Überblick über häufige peripartale psychische Störungen sowie über aktuelle Ansätze der peripartalen Psychotherapie. Ausgehend von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wird diskutiert, wie therapeutische Interventionen nicht nur Symptome behandeln, sondern auch die individuellen Entwicklungsprozesse der Matreszenz begleiten und unterstützen können. Ziel ist es, psychotherapeutische Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Frauen in dieser besonderen Lebensphase zu erweitern und zu vertiefen.

Zur Dozentin:
Dr. phil. Angela Häne ist psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin für kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit einem PhD in Neurowissenschaften. Sie war über zehn Jahre an der psychiatrischen Klinik Sanatorium Kilchberg tätig, zuletzt in leitenden Funktionen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting. Im Jahr 2023 gründete sie eine eigene Praxis in Zürich mit den Behandlungsschwerpunkten psychische Störungen im Übergang zur Elternschaft sowie Gynäkopsychologie. Seit 2021 ist sie als Dozentin an verschiedenen Hochschulen und Weiterbildungsinstitutionen in der Schweiz und Deutschland tätig. Darüber hinaus ist sie Autorin mehrerer Fachbücher im Bereich der gynäkologischen und peripartalen Psychologie.

 

17. Oktober 2024

ICD-11 Psychodiagnostik in der Praxis: Eine Übersicht

Dr. Robert Mestel
Seit Anfang 2022 bis 2026 wird das ICD-11 in Deutschland implementiert. Im Vortrag wird eine Übersicht über die Kapitel Psychische Störungen, Sexuelle Störungen und Schlafstörungen im neuen ICD-11 gegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neuerungen sowie wichtigen Änderungen bei den Kriterien und den Spektren (Störungsgruppen und -kategorien). Dabei werden wir uns vor allem mit Affektiven Störungen, Angst- und Zwangsstörungen, Stressfolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen beschäftigen.

21. November 2024

19-20.30 Uhr

DIGAs in Psychiatrie und Psychotherapie

Prof. Dr. med. Michael Landgrebe
Psychotherapie-Verfahren stellen bei vielen psychiatrisch-psychosomatischen Diagnosen eine zentrale Säule der Behandlung dar, und der Bedarf ist entsprechend groß. Dies kontrastiert mit begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem und dadurch bedingten teils langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz. Als Alternative und Ergänzung der klassischen F2F-Therapie wurden in den letzten Jahren Internet-basierte Psychotherapieverfahren entwickelt und evaluiert. Durch das digitale Versorgungsgesetz wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass diese digitalen Gesundheitsanwendungen in der Zwischenzeit auch verordnet werden können. Im Rahmen des Vortrags soll ein Überblick gegeben, die wissenschaftliche Evidenz dargestellt und mögliche Einsatzmöglichkeiten im klinischen Alltag diskutiert werden.

21. September 2023

19-20.30 Uhr

Diabetes, Adipositas und psychische Erkrankungen - eine interdisziplinäre Herausforderung

Dr. med. Kristina Wolters
Inhaltsbeschreibung folgt.

19. Oktober 2023

19-20.30 Uhr

Therapie der Essstörungen mit ACT

Dipl-Psych. Simone Roick, PP
Essstörungen gehen häufig mit einer Chronifizierung mit ausgeprägten somatischen Beschwerden einher und stellen im klinischen Alltag oftmals eine Herausforderung dar. Sie entstehen häufig in sogenannten „Schwellensituationen“ des Lebens, wenn Betroffene sich mit veränderten Lebensumständen oder alterstypischen Entwicklungsschritten konfrontiert sehen. Die ACT (Acceptance and Commitment Therapy) stellt einen Therapieansatz dar, der insbesondere die Verbesserung der psychischen Flexibilität im Umgang mit neuen Lebensherausforderungen zum Ziel hat und sich gut mit „klassischen“ Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie in der Behandlung der Essstörungen kombinieren lässt. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten und die Förderung von Akzeptanz bezüglich eigener Gefühle und Gedanken kann dabei die Motivation von Patient:innen fördern, sich auf therapeutische Techniken zur Reduktion der Essstörungssymptomatik einzulassen. Im Vortrag werden spezifische therapeutische ACT-Interventionen in der Behandlung von Essstörungen verdeutlicht.

16. November 2023

19-20.30 Uhr

Binge Eating: Neues Therapiekonzept und Ableitungen für die ambulante Behandlung

Dr. Gero Lammers
Inhaltsbeschreibung folgt.