Online-Vortragsabende

VT-Nächte

Aktuelles Schwerpunktthema

Biologische Basis – Therapeutisches Tun
Fortbildungspunkte
2 Punkte
Kosten
30 € pro Abend / -20% für ganze Reihe
Wann
Jeden 3. Donnerstag im Monat

Ab auf die Couch! Unser verhaltenstherapeutisches Fortbildungsformat ist ein akkreditierter, monatlicher Online-Vortragsabend. Zu halbjährlich wechselnden Schwerpunktthemen kommen renommierte Fach- und Praxisexperten aus dem psychotherapeutischen Bereich zu Wort und vermitteln Ihnen in 90 Minuten interessantes Wissen, neue Einblicke und frische Impulse.

Sie haben Fragen? Schicken Sie uns gerne eine E-Mail:

Themen und Termine

19. Februar 2026

19:00

-20:30

Neue Reihe ab Februar 2026: Biologische Basis – Therapeutisches Tun: Wie Gene, Gehirn, Immunsystem und Umwelt psychische Gesundheit formen

Diese Fortbildungsreihe schlägt die Brücke zwischen biologischem Wissen und therapeutischer Praxis. Sie vermittelt, wie das komplexe Zusammenspiel von Genetik, Neurobiologie, Immunsystem und Umweltfaktoren psychische Gesundheit und Krankheit beeinflusst – und wie therapeutisches Handeln in diese biologischen Prozesse eingreifen kann.

19. Februar 2026

19:00

-20:30

Wechseljahre und Psyche

Dr. Serena Lozza, St. Gallen

19. März 2026

19:00

-20:30

Einsamkeit: von Mechanismen zu psychotherapeutischen Ansatzpunkten

PD Dr. Matthias Reinhard, München

Einsamkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen mit erheblichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Der Vortrag gibt einen Überblick über psychologische und neurobiologische Mechanismen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Einsamkeit beitragen. Darauf aufbauend werden störungsübergreifende psychotherapeutische Interventionen vorgestellt, die Einsamkeit gezielt adressieren und therapeutisch nutzbar machen.

16. April 2026

19:00

-20:30

In Planung

21. Mai 2026

19:00

-20:30

Chronisches Fatigue Syndrom: Was ist es und welche Rolle hat die Psychotherapie dabei?

Philipp Theis, München

Seit der Pandemie suchen zunehmend Patient:innen mit postakuten Infektionssyndromen bis hin zur schweren Multisystemerkrankung ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) psychotherapeutische Unterstützung, teils aus eigenem Leidensdruck heraus, teils weil sie mit der Annahme einer psychosomatischen Erkrankung überwiesen werden. Die komplexe, somatisch geprägte Symptomatik stellt Psychotherapeut:innen dabei vor erhebliche diagnostische und therapeutische Herausforderungen, insbesondere in der Abgrenzung zu depressiven Störungen oder somatischen Belastungsstörungen. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die medizinischen Hintergründe postinfektiöser Erkrankungen und stellt das Kardinalsymptom der ME/CFS, die postexertionelle Malaise (PEM), in den Mittelpunkt. Vorgestellt wird ein psychotherapeutischer Ansatz, der den sicheren Umgang mit Belastung und das Pacing fokussiert, um Zustandsverschlechterungen zu vermeiden. Besonderheiten in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden exemplarisch anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.

18. Juni 2026

19:00

-20:30

Adulter ADHS

PD Dr. Johannes Hennings, München

16. Juli 2026

19:00

-20:30

Psychoneuroimmunologie

Prof. Dr. Karl Bechter, Günzburg

Die Psychoimmunologie hat sich zunächst vor allem mit Stressforschung befasst bzw. aus dieser entwickelt dann weiter zur Psycho-Neuroimmunologie. Inzwischen ist, mit Verbindungen zur altbekannten Neuropsychiatrie, erst kürzlich die Immunopsychiatrie entstanden, mit ganz neuen Einsichten zu Ursachen und therapeutischen Möglichkeiten. Interessanterweise hat ein sehr bekannter Vertreter der Neuropsychiatrie, Michael R. Trimble ( Autor von The Intentional Brain), seit langem die Bedeutung psychischer Faktoren, und von Psychotherapie, auch bei primär organisch verursachten Krankheitsbildern, z.B bei Epilepsie , d.h. einer bidirektionalen Interaktion, organisch-psychisch, hervorgehoben. Diese prinzipiellen Zusammenhänge/Interaktionen sind faszinierend aber auch schwierig und nur teils verstanden. Ein Überblick über die jüngere Entwicklung in Grundlagen und Klinik von der Psychoimmunologie zur Immunopsychiatrie einschließlich zu neuen immunologischen Therapien wird an diesem Themenabend gegeben.

17. Oktober 2024

ICD-11 Psychodiagnostik in der Praxis: Eine Übersicht

Dr. Robert Mestel
Seit Anfang 2022 bis 2026 wird das ICD-11 in Deutschland implementiert. Im Vortrag wird eine Übersicht über die Kapitel Psychische Störungen, Sexuelle Störungen und Schlafstörungen im neuen ICD-11 gegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neuerungen sowie wichtigen Änderungen bei den Kriterien und den Spektren (Störungsgruppen und -kategorien). Dabei werden wir uns vor allem mit Affektiven Störungen, Angst- und Zwangsstörungen, Stressfolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen beschäftigen.

21. November 2024

19-20.30 Uhr

DIGAs in Psychiatrie und Psychotherapie

Prof. Dr. med. Michael Landgrebe
Psychotherapie-Verfahren stellen bei vielen psychiatrisch-psychosomatischen Diagnosen eine zentrale Säule der Behandlung dar, und der Bedarf ist entsprechend groß. Dies kontrastiert mit begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem und dadurch bedingten teils langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz. Als Alternative und Ergänzung der klassischen F2F-Therapie wurden in den letzten Jahren Internet-basierte Psychotherapieverfahren entwickelt und evaluiert. Durch das digitale Versorgungsgesetz wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass diese digitalen Gesundheitsanwendungen in der Zwischenzeit auch verordnet werden können. Im Rahmen des Vortrags soll ein Überblick gegeben, die wissenschaftliche Evidenz dargestellt und mögliche Einsatzmöglichkeiten im klinischen Alltag diskutiert werden.

21. September 2023

19-20.30 Uhr

Diabetes, Adipositas und psychische Erkrankungen - eine interdisziplinäre Herausforderung

Dr. med. Kristina Wolters
Inhaltsbeschreibung folgt.

19. Oktober 2023

19-20.30 Uhr

Therapie der Essstörungen mit ACT

Dipl-Psych. Simone Roick, PP
Essstörungen gehen häufig mit einer Chronifizierung mit ausgeprägten somatischen Beschwerden einher und stellen im klinischen Alltag oftmals eine Herausforderung dar. Sie entstehen häufig in sogenannten „Schwellensituationen“ des Lebens, wenn Betroffene sich mit veränderten Lebensumständen oder alterstypischen Entwicklungsschritten konfrontiert sehen. Die ACT (Acceptance and Commitment Therapy) stellt einen Therapieansatz dar, der insbesondere die Verbesserung der psychischen Flexibilität im Umgang mit neuen Lebensherausforderungen zum Ziel hat und sich gut mit „klassischen“ Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie in der Behandlung der Essstörungen kombinieren lässt. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten und die Förderung von Akzeptanz bezüglich eigener Gefühle und Gedanken kann dabei die Motivation von Patient:innen fördern, sich auf therapeutische Techniken zur Reduktion der Essstörungssymptomatik einzulassen. Im Vortrag werden spezifische therapeutische ACT-Interventionen in der Behandlung von Essstörungen verdeutlicht.

16. November 2023

19-20.30 Uhr

Binge Eating: Neues Therapiekonzept und Ableitungen für die ambulante Behandlung

Dr. Gero Lammers
Inhaltsbeschreibung folgt.