Online-Vortragsabende

VT-Nächte

Aktuelles Schwerpunktthema

Gender, Sex und Identität
Fortbildungspunkte
2 Punkte
Kosten
30 € pro Abend / -20% für ganze Reihe
Wann
Jeden 3. Donnerstag im Monat

Ab auf die Couch! Unser neues verhaltenstherapeutisches Fortbildungsformat ist ein akkreditierter, monatlicher Online-Vortragsabend. Zu halbjährlich wechselnden Schwerpunktthemen kommen renommierte Fach- und Praxisexperten aus dem psychotherapeutischen Bereich zu Wort und vermitteln Ihnen in 90 Minuten interessantes Wissen, neue Einblicke und frische Impulse.

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Themen und Termine

11. Juli 2024

19-20.30 Uhr

Sexualität in der Psychotherapie

Dr. med. Melanie Büttner
Sexuelle Schwierigkeiten sind weit verbreitet, machen Stress, belasten Beziehungen und lösen psychische Beschwerden aus. Gleichzeitig beeinträchtigen psychische Erkrankungen meist auch die Sexualität. Was sind die häufigsten Probleme in der Praxis? Wie lässt sich kompetent darüber sprechen? Was braucht es für ein gutes Fallverständnis und wie macht man dann weiter? Der Vortrag gibt eine Einführung in sexualpsychotherapeutisches Arbeiten.

ab 19. September 2024

Neue Reihe: VT 2.0 - Psychotherapie im Wandel der Zeit

19. September 2024

19-20.30 Uhr

Verhaltensübungen in Virtueller Realität als zukünftige Standardmethode in der VT

Prof. Andreas Mühlberger
Neben Internet und KI wird Virtuelle Realität (VR) ein sehr mächtiges Werkzeug sein, das unsere Gesellschaft zukünftig maßgeblich prägen wird. Auch im Bereich Psychotherapie wird VR immer häufiger als Hilfsmittel beforscht und eingesetzt. Ausgehend von der Behandlung von spezifischen Phobien gibt es inzwischen zahlreiche Befunde, die den Nutzen und eine hohe Wirksamkeit bei verschiedenen Angststörungen, stressbezogenen Störungen sowie weiteren Störungen bestätigen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschungslage über verschiedene Störungen und Einsatzmöglichkeiten hinweg und zeigt Anwendungsbeispiele z.B. für die Expositionstherapie bei Phobien oder für Verhaltensübungen bei Sozialer Angststörung auf. In der Diskussion werden die Chancen und Möglichkeiten ebenso wie die Einschränkungen und Gefahren der Anwendung dargestellt.

17. Oktober 2024

ICD-11 Psychodiagnostik in der Praxis: Eine Übersicht

Dr. Robert Mestel
Seit Anfang 2022 bis 2026 wird das ICD-11 in Deutschland implementiert. Im Vortrag wird eine Übersicht über die Kapitel Psychische Störungen, Sexuelle Störungen und Schlafstörungen im neuen ICD-11 gegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neuerungen sowie wichtigen Änderungen bei den Kriterien und den Spektren (Störungsgruppen und -kategorien). Dabei werden wir uns vor allem mit Affektiven Störungen, Angst- und Zwangsstörungen, Stressfolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen beschäftigen.

21. November 2024

19-20.30 Uhr

DIGAs in Psychiatrie und Psychotherapie

Prof. Dr. med. Michael Landgrebe
Psychotherapie-Verfahren stellen bei vielen psychiatrisch-psychosomatischen Diagnosen eine zentrale Säule der Behandlung dar, und der Bedarf ist entsprechend groß. Dies kontrastiert mit begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem und dadurch bedingten teils langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz. Als Alternative und Ergänzung der klassischen F2F-Therapie wurden in den letzten Jahren Internet-basierte Psychotherapieverfahren entwickelt und evaluiert. Durch das digitale Versorgungsgesetz wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass diese digitalen Gesundheitsanwendungen in der Zwischenzeit auch verordnet werden können. Im Rahmen des Vortrags soll ein Überblick gegeben, die wissenschaftliche Evidenz dargestellt und mögliche Einsatzmöglichkeiten im klinischen Alltag diskutiert werden.

21. September 2023

19-20.30 Uhr

Diabetes, Adipositas und psychische Erkrankungen - eine interdisziplinäre Herausforderung

Dr. med. Kristina Wolters
Inhaltsbeschreibung folgt.

19. Oktober 2023

19-20.30 Uhr

Therapie der Essstörungen mit ACT

Dipl-Psych. Simone Roick, PP
Essstörungen gehen häufig mit einer Chronifizierung mit ausgeprägten somatischen Beschwerden einher und stellen im klinischen Alltag oftmals eine Herausforderung dar. Sie entstehen häufig in sogenannten „Schwellensituationen“ des Lebens, wenn Betroffene sich mit veränderten Lebensumständen oder alterstypischen Entwicklungsschritten konfrontiert sehen. Die ACT (Acceptance and Commitment Therapy) stellt einen Therapieansatz dar, der insbesondere die Verbesserung der psychischen Flexibilität im Umgang mit neuen Lebensherausforderungen zum Ziel hat und sich gut mit „klassischen“ Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie in der Behandlung der Essstörungen kombinieren lässt. Die Beschäftigung mit den eigenen Werten und die Förderung von Akzeptanz bezüglich eigener Gefühle und Gedanken kann dabei die Motivation von Patient:innen fördern, sich auf therapeutische Techniken zur Reduktion der Essstörungssymptomatik einzulassen. Im Vortrag werden spezifische therapeutische ACT-Interventionen in der Behandlung von Essstörungen verdeutlicht.

16. November 2023

19-20.30 Uhr

Binge Eating: Neues Therapiekonzept und Ableitungen für die ambulante Behandlung

Dr. Gero Lammers
Inhaltsbeschreibung folgt.