VT-Nächte
Aktuelles Schwerpunktthema
Ab auf die Couch! Unser verhaltenstherapeutisches Fortbildungsformat ist ein akkreditierter, monatlicher Online-Vortragsabend. Zu halbjährlich wechselnden Schwerpunktthemen kommen renommierte Fach- und Praxisexperten aus dem psychotherapeutischen Bereich zu Wort und vermitteln Ihnen in 90 Minuten interessantes Wissen, neue Einblicke und frische Impulse.
Themen und Termine
19. Februar 2026
19:00
-20:30
Neue Reihe ab Februar 2026: Biologische Basis – Therapeutisches Tun: Wie Gene, Gehirn, Immunsystem und Umwelt psychische Gesundheit formen
Diese Fortbildungsreihe schlägt die Brücke zwischen biologischem Wissen und therapeutischer Praxis. Sie vermittelt, wie das komplexe Zusammenspiel von Genetik, Neurobiologie, Immunsystem und Umweltfaktoren psychische Gesundheit und Krankheit beeinflusst – und wie therapeutisches Handeln in diese biologischen Prozesse eingreifen kann.
19. Februar 2026
19:00
-20:30
Wechseljahre und Psyche
19. März 2026
19:00
-20:30
Einsamkeit: von Mechanismen zu psychotherapeutischen Ansatzpunkten
Einsamkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen mit erheblichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Der Vortrag gibt einen Überblick über psychologische und neurobiologische Mechanismen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Einsamkeit beitragen. Darauf aufbauend werden störungsübergreifende psychotherapeutische Interventionen vorgestellt, die Einsamkeit gezielt adressieren und therapeutisch nutzbar machen.
16. April 2026
19:00
-20:30
In Planung
21. Mai 2026
19:00
-20:30
Chronisches Fatigue Syndrom: Was ist es und welche Rolle hat die Psychotherapie dabei?
Seit der Pandemie suchen zunehmend Patient:innen mit postakuten Infektionssyndromen bis hin zur schweren Multisystemerkrankung ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) psychotherapeutische Unterstützung, teils aus eigenem Leidensdruck heraus, teils weil sie mit der Annahme einer psychosomatischen Erkrankung überwiesen werden. Die komplexe, somatisch geprägte Symptomatik stellt Psychotherapeut:innen dabei vor erhebliche diagnostische und therapeutische Herausforderungen, insbesondere in der Abgrenzung zu depressiven Störungen oder somatischen Belastungsstörungen. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die medizinischen Hintergründe postinfektiöser Erkrankungen und stellt das Kardinalsymptom der ME/CFS, die postexertionelle Malaise (PEM), in den Mittelpunkt. Vorgestellt wird ein psychotherapeutischer Ansatz, der den sicheren Umgang mit Belastung und das Pacing fokussiert, um Zustandsverschlechterungen zu vermeiden. Besonderheiten in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden exemplarisch anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.
18. Juni 2026
19:00
-20:30
Adulter ADHS
16. Juli 2026
19:00
-20:30
Psychoneuroimmunologie
Die Psychoimmunologie hat sich zunächst vor allem mit Stressforschung befasst bzw. aus dieser entwickelt dann weiter zur Psycho-Neuroimmunologie. Inzwischen ist, mit Verbindungen zur altbekannten Neuropsychiatrie, erst kürzlich die Immunopsychiatrie entstanden, mit ganz neuen Einsichten zu Ursachen und therapeutischen Möglichkeiten. Interessanterweise hat ein sehr bekannter Vertreter der Neuropsychiatrie, Michael R. Trimble ( Autor von The Intentional Brain), seit langem die Bedeutung psychischer Faktoren, und von Psychotherapie, auch bei primär organisch verursachten Krankheitsbildern, z.B bei Epilepsie , d.h. einer bidirektionalen Interaktion, organisch-psychisch, hervorgehoben. Diese prinzipiellen Zusammenhänge/Interaktionen sind faszinierend aber auch schwierig und nur teils verstanden. Ein Überblick über die jüngere Entwicklung in Grundlagen und Klinik von der Psychoimmunologie zur Immunopsychiatrie einschließlich zu neuen immunologischen Therapien wird an diesem Themenabend gegeben.