Die VT-Woche Dresden hat sich als Fortbildungsplattform der Psychotherapeut:innen in der Region Mitteldeutschland etabliert. Die familiäre Atmosphäre der VT-Woche bietet Dozent:innen und Teilnehmer:innen darüber hinaus die Gelegenheit, ihr regionales als auch überregionales Kollegennetzwerk zu erweitern. Natürlich hat die Elbmetropole auch abseits der Lehre viel zu bieten: barocke Baukunst, Fülle an Kunst und Kultur und vieles mehr…
Wir möchten in Zukunft vermehrt jungen und aufstrebenden Referent:innen eine Plattform bieten. Dafür haben wir unser Angebot für Sie um zusätzliche Workshops ergänzt: Sie finden die NEW VOICES in unserem Programm.
Programm wird noch bekannt gegeben
Beschreibung:
Etwa 20-30% der Bevölkerung aus der DACH-Region leiden unter chronischen
Schmerzen, die sich oft als hartnäckige und ungewollte Lebensbegleiter erweisen. Dieser praxisorientierte Workshop für Psychotherapeut*innen bietet tiefgehende Einblicke in die Schmerzpsychotherapie und zeigt, wie chronische Schmerzen trotz der komplexen Herausforderungen sinnvoll in die Behandlung integriert werden können. Dabei werden wissenschaftlich fundierte, integrative Ansätze vermittelt, welche die Patient:innen dabei unterstützen, besser mit ihren Schmerzen umzugehen und ihre Lebensqualität zu steigern.
Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer therapeutischen Haltung, die Akzeptanz, Selbstwirksamkeit und Resilienz fördert. Auch wenn chronische Schmerzen nicht vollständig beseitigt werden können, erarbeiten wir, wie Sie Ihren Patient:innen helfen können, diesen ungewollten Begleitern einen festen Platz im Leben zuzuweisen und ihre Aufmerksamkeit auf die Aspekte zu lenken, die ihnen weiterhin Kraft und Lebensfreude geben. Gemeinsam
erarbeiten wir Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie, Akzeptanz- und CommitmentTherapie (ACT), Emotionsfokussierten Therapie (EFT) sowie achtsamkeits- und imaginationsbasierten Ansätzen.
Ziel:
Der Fokus dieses Workshops liegt auf der praxisnahen Anwendbarkeit. Neben der Vermittlung einer langfristigen Behandlungsplanung stehen konkrete Methoden und Interventionen im Mittelpunkt, die Sie direkt mit Ihren Schmerzpatient:innen umsetzen können. Durch einen hohen Anteil an Selbsterfahrung und emotionsfokussierten Ansätze werden tiefgreifende Veränderungsprozesse selbst erlebbar.
Zur Person:
Sarah Wagner ist approbierte psychologische Psychotherapeutin in eigener Privatpraxis in München. Sie hat mehrjährige Erfahrung in der stationären und teilstationären Behandlung von Schmerzpatienten gesammelt und beim Aufbau der schmerzpsychotherapeutischen Abteilung in der Tagesklinik der orthopädischen Schön Klinik München Harlaching mitgewirkt. Ihre Zusatzqualifikation in Schmerzpsychotherapie schließt sie demnächst ab und verfügt somit über den neuesten Wissensstand in der Schmerzpsychotherapie.
Beschreibung:
Autismus betrifft etwa 1 % der Bevölkerung und ist damit eine relevante Diagnose im klinischen Alltag. Gleichzeitig zeigen sich in der Versorgung erwachsener Autist:innen häufig diagnostische und therapeutische Unsicherheiten. Der Workshop vermittelt fundiertes Wissen zu Erscheinungsbild, diagnostischen Grundlagen und verhaltenstherapeutischen Ansätzen und vertieft dieses praxisnah anhand von Fallbeispielen. Der Workshop umfasst folgende Inhalte:
• Begriffsklärungen und Einführung in das Neurodiversitätskonzept, Klassifikation
• Erscheinungsbilder, Besonderheiten im Erleben und Verhalten
• Theorien zur Ätiologie, sozial-kognitive und neurowissenschaftliche Perspektiven
• Diagnostisches Vorgehen und Standardverfahren
• Differenzialdiagnostik und mögliche Komorbiditäten
• Versorgungssituation und Bedarfsanalyse
• Besonderheiten in der psychotherapeutischen Behandlung
• Ziele und zentrale Elemente der Psychotherapie, wie Stressmanagement und Stärkung sozio-emotionaler Kompetenzen
Ziel:
Kompetenzen in der diagnostischen Einschätzung und Behandlung steigern, Sensibilisierung für autistische Erlebens- und Verhaltensweisen sowie psychotherapeutische Behandlungsstrategien ableiten und anwenden können.
Zur Person:
Dr. Stefanie Schelinski arbeitet seit 2026 als Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis in Leipzig. Klinische Tätigkeit, u.a. an der Spezialambulanz für soziale Interaktion der HU Berlin (Schwerpunkt Autismus), Psychiatrie und psychosomatische Rehabilitation. Wissenschaftliche Tätigkeit am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und der TU Dresden, Forschungsaufenthalte am Child Study Centre der Yale University und dem Autism Research Centre der University of Cambridge. 2024 Approbation (VT) als psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene, aktuell in Zusatzqualifikation für das Kindes- und Jugendalter.
Beschreibung:
Ziel der MVT-Gruppentherapie (Ahrend 2023) nach dem innovativen Ansatz der Mentalisierungsfördernden Verhaltenstherapie MVT (Sulz 2021, 2022) ist die Heilung und das Wachstum der verletzten Seele der Patient:innen, um ein „gelingendes, sinnerfülltes Leben“ möglich zu machen. Der gesundende Mensch wird wieder frei, mit Bewusstheit und Lebensfreude sein Leben so zu leben, wie er es will, anstatt weiter in der Identifikation mit seiner dysfunktionalen Lebens- und Beziehungsgestaltung sowie seiner störungsbedingten Symptomatik festzustecken.
Gemeinsam geht die Gruppe die Entwicklungsstufenleiter hinauf und erwirbt die dafür notwendigen Kompetenzen, die bisher noch nicht entwickelt werden konnten. Kurzgefasst sind das die Wiederherstellung von körperlicher Lebendigkeit, emotionaler Vitalität, mentaler Souveränität und empathischer Beziehungsgestaltung. Die Erlaubnis gebende Lebensregel öffnet den persönlichen Lebenssinn und das „frei werden“ der eigenen Lebenskraft.
Wesentlich ist in der MVT-Gruppentherapie das störungsübergreifende Verständnis der „Heilung“ von zentralen Verletzungen einer sicheren Bindung und einer gesunden psychischen Entwicklung. Dies geschieht durch die gemeinsame Gestaltung eines zwischenmenschlichen Vertrauens- und Resonanzraums. Die Patient*innen erlauben sich gegenseitig, sich so zeigen, wie sie wirklich sind, statt sich noch aus ihrer Überlebensregel weiter anpassen zu müssen. Dies führt zu einem wachsenden sicheren Bindungs- und Beziehungserleben in der Gruppe. Kontinuierlich angebotene „Antidots“ bewirken tiefe korrigierende Erfahrungen des eigenen emotionalen Schmerzes und heilen auf diese Weise persönliche Bindungsverletzungen und traumatisierende Erlebnisse. Die Reflektion und Mentalisierung dieser „seelischen Heilungsprozesse“ schafft eine zunehmende Bewusstheit, sich selbst und die anderen in ihrer Lebensgeschichte zu verstehen und dadurch wieder frei für das eigene Leben zu werden. Die Patient*innen erkennen zunehmend, wie sie mit den erworbenen Kompetenzen aktiv in ihrem Alltag die „eigene innere Not wenden“ und in ihre Lebensfreude kommen können, die sie wieder zur eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Lebens und gelingende Beziehungen befähigt.
Ziel:
Sie lernen einen innovativen, methoden- und störungsübergreifenden Gruppentherapieansatz mit sechs Entwicklungsstufen und sieben MVT-Modulen kennen. Sie erleben, dass Gruppentherapie leicht sein und Spaß machen darf und wie Sie Ihre bisherige psychotherapeutische Arbeitsweise erweitern können.
Beschreibung:
Tai Chi Chuan (=das höchste Prinzip des Boxens) ist ein Sammelbegriff für traditionelle chinesische Übungssysteme und vereint Elemente aus Meditation, Körper-therapie und Kampfkunst. Die Übungen sind geprägt von sanften Gewichtsverlagerungen und geschmeidigen Gelenkbewegungen. Die Stille und Ruhe in der Bewegung und die dabei entstehende leichte Trance helfen, auch den Geist zur Ruhe zu bringen. In experimentellen Untersuchungen zum Embodiment konnten die Auswirkungen von spezifischen Körperhaltungen auf kognitiv-emotionale Erlebnisinhalte aufgezeigt werden. Insofern können Tai Chi- Übungen Veränderungsprozesse im Rahmen einer Psychotherapie unterstützen.
Methoden: Praktische Demonstration grundlegender Prinzipien des Tai Chi (Achtsamkeit, Atmung, Aufrichtung, Nachgeben). Darauf aufbauend Vermittlung einfacher Tai Chi -Einzel- und Partnerübungen. Weiterhin Aufzeigen der Parallelen zwischen den traditionellen chinesischen Kampfkünsten und der modernen Verhaltenstherapie sowie Demonstration von Integrationsmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen in eine Psychotherapie
Ziel:
Theoretische und praktische Vermittlung zentraler Kampfkunst-Prinzipien. Erlernen von einfachen Tai Chi-Übungen zur Förderung der Achtsamkeit. Einsatzmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen im Rahmen von therapeutischen Prozessen sowie für die Selbstfürsorge kennenlernen.
Zur Person:
Stephan Panning ist als approbierter Psychotherapeut in der stationären Rehabilitation der Klinik Münsterland in Bad Rothenfelde tätig. Neben einer Zusatzweiterbildung in spezieller Schmerzpsychotherapie, wo er auch als Supervisor tätig ist, ist er Tai Chi Lehrer und setzt die körperbetonten Übungen im therapeutischen Kontext erfolgreich ein.
Beschreibung:
In Therapie und Beratung treffen wir häufig auf Menschen, die mit ihren Lebenszielen hadern, diese nicht kennen oder durch Lebensereignisse gezwungen sind, ihre Ziele anzupassen. Oft fällt es ihnen schwer realistische Ziele zu finden oder Ziele, die auch langfristig bestand haben. Manche verfolgen selbstschädigende Ziele im Leben. In der Folge leiden diese Menschen zum Teil erheblich und brauchen Unterstützung in der Analyse und Findung gesunder Lebensziele.
In diesem Praxisworkshop üben wir Leitfäden und Strategien zum Umgang mit der Lebenszielproblematik, z. B. bei Betroffenen mit depressiver Symptomatik, Lebenskrisen, Burn-out Syndromen, Selbstwert- und Frustrationsintoleranzproblemen. Sie lernen, wie man eine Lebenszielanalyse durchführt, gesunde Ziele plant und wie man mit (Lebens-)Zielverlust und Zielkonflikten umgehen kann. Dabei berücksichtigen wir zum einen, wie man Sinn- und Wertfragen klären, widersprüchliche und irrationale metaphysische Ziele erkennen und Konflikte auflösen kann. Und wie man zum anderen konkrete Handlungsziele erheben und prüfen kann, Konflikte auflösen, lang-, mittel- und kurzfristige Handlungsziele erarbeiten, Zeit- und Energieverteilung erheben, prüfen und planen kann.
Ziel:
Ziel ist es, für die Therapie Leitfäden und Strategien zum Umgang mit der Lebenszielproblematik zu entwickeln und einzuüben.
Beschreibung:
Der/Die schwierige Patient:in war für die meisten von uns das Synonym für einen/eine Patient:in, bei dem/der wir an Grenzen kamen mit unseren bisherigen therapeutischen Standardstrategien, unserer gewohnten Interaktion und Kommunikation, bei dem/der wir keinen Erfolg hatten, bei dem/der wir Frust erlebten. Die Erweiterung und Flexibilisierung unseres therapeutischen Stils lässt diese Erfahrungen Vergangenheit sein.
In diesem Workshop werden hierzu die wirksamsten Strategien vermittelt:
• Erfolgreiche und nachhaltige Selbstfürsorge,
• Erhöhung der Kompetenz zur Motivierung nach Miller u. Rollnick, um selbst in passiven, unkooperativen Patient:innen den Willen zur Veränderung zu wecken,
• erfolgreiches und positives Eröffnen des Beziehungskontos,
• bewusst gestaltete, widerspruchsermöglichende Kommunikation,
• konstruktiver Umgang mit unkonstruktiv vorgebrachter angemessener und unangemessener Kritik,
• Utilisation von Widerstand und auftretenden Schwierigkeiten zur Therapiezielerreichung,
• vorhersagbare schwierige Interaktionssituationen durch Achtsamkeit und Stimulusmanagment vermeiden, bevor sie entstehen und aufgetretene Verstrickungen wieder auflösen können,
• aus mit Nachdruck zu Ihnen geschickten Patient:innen geschickt sie selbst auftragserteilende Klient:innen werden lassen.
Ziel:
Deutlich größere Interaktionskompetenz, Verhaltensflexibilität, Klarheit, Bestimmtheit und Leichtigkeit in schwierigen Situationen mit Patient:innen. Viele Schwierigkeiten durch eigene Achtsamkeit auflösen, bevor sie entstehen und sich in schwierigen Situationen souveräner und kompetenter verhalten.
Zur Person:
Gert Kowarowsky ist approbierter psychologischer Psychotherapeut der Verhaltenstherapie mit Weiterbildungen in Systemischer Therapie, Paar-, Sexual- und Hypnotherapie, Meditation, Entspannungstechniken und Stressbewältigung. Seine Fachexpertise aus über 40 Jahren ambulanter psychotherapeutischer Tätigkeit gibt er als Supervisor, Lehrtherapeut, Dozent und Fachbuchautor an die therapeutischen Kolleginnen und Kollegen weiter.
Beschreibung:
Jeder Mensch lebt in Geschichten – über sich, die eigenen Erfahrungen, die Vergangenheit und die Zukunft. Im therapeutischen Kontext können diese Geschichten Halt geben, Orientierung schaffen und neue Perspektiven eröffnen. Biographisches Schreiben und Life Writing sind kreative Methoden, die es Patient:innen ermöglichen, ihr Leben über die gesamte Lebensspanne hinweg zu reflektieren, Brüche zu integrieren und Ressourcen sichtbar zu machen.
In diesem praxisorientierten Workshop erleben Sie, wie Sie Schreibimpulse gezielt in die psychotherapeutische Arbeit einbinden können: von kurzen narrativen Interventionen bis hin zu strukturierten biographischen Projekten. Gemeinsam erproben wir Übungen, die Schreibblockaden auflösen, emotionale Verarbeitung fördern und neue Handlungsräume eröffnen.
Ziel:
Gezielte Einbindung von Schreibimpulsen in die therapeutische Arbeit.
Zur Person:
Tillmann Beichert ist Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis im südlichen Sachsen-Anhalt. Er integriert verhaltenstherapeutische, erlebnisorientierte und achtsamkeitsbezogene Therapieansätze in seine Arbeit. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Anwendung von Achtsamkeit und körperbezogenen Formen der Selbstkultivierung in die psychotherapeutische und Coaching-Tätigkeit. Darüber hinaus ist er Kursleiter für Qi Gong und Taiji.
Beschreibung:
Die ISTDP ist eine emotions- und übertragungsorientierte Therapiemethode, welche auf psychoanalytischem Boden gewachsen ist. Die zentralen Wirkfaktoren von Psychotherapie nach GRAWE werden in der ISTDP in besonderer Weise umgesetzt und stellen auf dieser Ebene die Verbindung zu den neueren Entwicklungen der Verhaltenstherapie, wie auch systemischen und humanistischen Therapieansätzen dar. Damit wird ein kollegiales Arbeiten über Schulengrenzen hinweg möglich. Durch die konkreten emotional korrigierenden Erfahrungen im Hier und Jetzt der Therapiesituation und unter Einbezug unbewussten Materials wird es den Patient:innen durch die ISTDP möglich, langfristige strukturelle Veränderungen zu erreichen. Nach der Einführung in die Theorie und die spezifischen Interventionstechniken erhalten die Kursteilnehmer:innen durch audiovisuelle Fallbeispiele einen lebendigen Zugang zur Methode.
Ziel:
Zügig eine intensive therapeutische Arbeitsbeziehung aufbauen, Angst und Abwehrmechanismen präzise analysieren, spezifische hochwirksame Interventionsformen der ISTDP kennenlernen. Dem Patienten helfen, diese Gefühle im Hier und Jetzt der therapeutischen Beziehung zu erleben.
Beschreibung:
Tai Chi Chuan (= das höchste Prinzip des Boxens) ist ein Sammelbegriff für traditionelle chinesische Übungssysteme und vereint Elemente aus Meditation, Körpertherapie und Kampfkunst. Die Übungen sind geprägt von sanften Gewichtsverlagerungen und geschmeidigen Gelenkbewegungen. Die Stille und Ruhe in der Bewegung und die dabei entstehende leichte Trance helfen, auch den Geist zur Ruhe zu bringen. In experimentellen Untersuchungen zum Embodiment konnten die Auswirkungen von spezifischen Körperhaltungen auf kognitiv-emotionale Erlebnisinhalte aufgezeigt werden. Insofern können Tai Chi- Übungen Veränderungsprozesse im Rahmen einer Psychotherapie unterstützen.
Mittels praktischer Demonstration grundlegender Prinzipien des Tai Chi (Achtsamkeit, Atmung, Aufrichtung, Nachgeben) vermitteln wir einfache Tai Chi Einzel- und Partnerübungen und zeigen Parallelen zwischen den traditionellen chinesischen Kampfkünsten und der modernen Verhaltenstherapie sowie die Integrationsmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen in eine Psychotherapie. Es wird praktisch geübt.
Ziel:
Theoretische und praktische Vermittlung zentraler Kampfkunst-Prinzipien. Erlernen von einfachen Tai Chi-Übungen zur Förderung der Achtsamkeit. Einsatzmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen im Rahmen von therapeutischen Prozessen sowie für die Selbstfürsorge kennenlernen.
Zur Person:
Stephan Panning ist als approbierter Psychotherapeut in der stationären Rehabilitation der Klinik Münsterland in Bad Rothenfelde tätig. Neben einer Zusatzweiterbildung in spezieller Schmerzpsychotherapie, wo er auch als Supervisor tätig ist, ist er Tai Chi Lehrer und setzt die körperbetonten Übungen im therapeutischen Kontext erfolgreich ein.
Beschreibung:
In mehr als 275 Studien zur Dankbarkeit konnte empirisch festgestellt werden, dass das Empfinden von Dankbarkeit tatsächlich Menschen positiv verändert: weniger Depressivität und Angst, Abnahme materialistischen Denkens, weniger Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, bessere Grundbefindlichkeit, gute Laune, Optimismus und gesundheitsförderliche Lebensstiländerungen konnten beobachtet werden. Angesichts hoher intra- und interindividueller Unterschiede im Ausmaß der Fähigkeit zu Achtsamkeit und Wertschätzung und daraus resultierender Dankbarkeitserfahrungen, lässt sich bei einem ausgeprägten Defizit dankbare Aufmerksamkeit üben und erlernen.
In diesem Workshop wird in vielen Übungen, Live-Demos und mit wirksamen Impact-Techniken Ihr Methodenkoffer erweitert werden, um die Erfahrung und das Erleben von Dankbarkeit sowohl im Gruppensetting als auch in der Einzeltherapie individuell fördern zu können und um mehr dieser positiven Auswirkungen sowie Resilienz und Ressourcenaktivierung innerhalb einer indizierten Verhaltenstherapie zu bewirken.
Ziel:
Kennenlernen der wichtigsten empirischen Daten der aktuellen Dankbarkeitsforschung und der vielfältigen Dankbarkeits-Aktivierungsmethoden sowie deren Anwendung einüben.
Zur Person:
Gert Kowarowsky ist approbierter psychologischer Psychotherapeut der Verhaltenstherapie mit Weiterbildungen in Systemischer Therapie, Paar-, Sexual- und Hypnotherapie, Meditation, Entspannungstechniken und Stressbewältigung. Seine Fachexpertise aus über 40 Jahren ambulanter psychotherapeutischer Tätigkeit gibt er als Supervisor, Lehrtherapeut, Dozent und Fachbuchautor an die therapeutischen Kolleginnen und Kollegen weiter.
Beschreibung:
Gedanken, Gefühle und Bewegungen sind wie Tanzpartner – sie führen, folgen und formen einander. Neurowissenschaftliche Studien zeigen: Körperhaltungen und Bewegungsmuster sind nicht nur Ausdruck innerer Zustände, sondern wirken aktiv auf mentale Prozesse zurück.
In diesem Kurs entdecken Sie, wie achtsame, einfache Qi Gong-Bewegungen tief im Körper neue Denk- und Fühlräume öffnen. Der Fokus liegt nicht auf Technik, sondern auf Erfahrung: Wie können sanfte Bewegungen festgefahrene kognitive Muster lösen? Wie wird der Körper zum Resonanzraum für neue innere Haltungen?
Gerade bei kognitiven Verhärtungen, emotionalen Blockaden oder stagnierenden Therapieprozessen bieten diese Übungen kraftvolle Impulse – subtil, aber wirksam.
Ziel:
Sie lernen kompakte Qi Gong-Sequenzen kennen, die sich leicht in Ihre therapeutische Praxis integrieren lassen. Sie erhalten spezifische Bewegungsangebote für häufige Indikationen wie Angst, Ärger, Depression, Trauer und Selbstwertthemen. Ihre eigenen Fallbeispiele und Fragen fließen aktiv in den Kurs ein – für praxisnahe, individuelle Lösungen. Sie erweitern Ihr therapeutisches Repertoire um körperorientierte Interventionen, die die Wirksamkeit Ihrer Arbeit vertiefen und neue Zugänge eröffnen.
Zur Person:
Prof. Norbert W. Lotz ist Diplompsychologe, Approbierter Psychotherapeut, Supervisor, Coach, Trainer und Lehrtherapeut für Rational-Emotive und Kognitive Verhaltenstherapie. In Deutschland hat er maßgeblich zur Verbreitung der REVT beigetragen und im Jahre 1991 erstmals die Anwendung auf den ABO- und Coaching-Bereich dargestellt. Zudem gehört er zu den Pionieren der ACT-Trainer:innen und hat erstmals eine Sammlung von ACT-Metaphern zusammengestellt.
2018 konnte er die Akkreditierung seiner Qi Gong-Kurse im Bereich Psychotherapie erreichen.
Beschreibung:
Positive soziale Erfahrungen sind ein Schlüssel für psychische Gesundheit – und doch im Alltag von Patient:innen oft mit Unsicherheit, Hemmung oder Leistungsdruck belegt. Das soziale Genusstraining eröffnet einen spielerischen und ressourcenorientierten Zugang: Hier geht es darum, Freude an Begegnung, Spontaneität und körperlicher Ausdruckskraft wiederzuentdecken.
In diesem Workshop erleben Sie, wie sich Elemente der Angewandten Improvisation und der Kommunikativen Bewegungstherapie verbinden lassen, um soziale Kompetenzen zu fördern, Selbstwirksamkeit zu stärken und Momente echten Miteinanders zu ermöglichen. Sie erproben praxisnahe Übungen, die Humor, Leichtigkeit und Präsenz ins therapeutische Setting bringen – und zugleich tiefgreifende Prozesse von Vertrauen und Beziehungsfähigkeit anstoßen.
Ziel:
Der Kurs richtet sich an Psychotherapeut:innen, die mit kreativen Methoden arbeiten und ihre Patient:innen dabei unterstützen möchten, soziale Situationen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv zu genießen.
Zur Person:
Tillmann Beichert ist Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis im südlichen Sachsen-Anhalt. Er integriert verhaltenstherapeutische, erlebnisorientierte und achtsamkeitsbezogene Therapieansätze in seine Arbeit. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Anwendung von Achtsamkeit und körperbezogenen Formen der Selbstkultivierung in die psychotherapeutische und Coaching-Tätigkeit. Darüber hinaus ist er Kursleiter für Qi Gong und Taiji.
Im Zentrum der Dresdner Neustadt befindet sich das Haus der Kirche, Tagungshaus der Dreikönigskirche. Seit Jahren nutzen wir hier die außergewöhnlichen Räumlichkeiten, die den kleinformatigen und familiären Charakter unserer Workshops widerspiegeln. Das Haus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und nur einen Katzensprung von den Sehenswürdigkeiten Dresdens entfernt.
Hier finden Sie das Formular zur Online-Anmeldung für die VT-Woche in Dresden.
Dort können Sie die einzelnen Workshops auswählen und unten Ihre Kontaktdaten eingeben. Bitte beachten Sie das Ampelsystem zu den Workshops:
Grün: Plätze verfügbar
Gelb: noch wenige Plätze verfügbar
Rot: keine freien Plätze mehr verfügbar
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie von uns eine schriftliche Anmeldebestätigung. Sie haben Fragen zur Online-Anmeldung? Dann wenden Sie sich gerne direkt an uns:
Anja Runau
Koordinatorin des Fort- und Weiterbildungsprogramms
Telefon: 089/360 804 97
E-Mail: runau@ift.de
Wenn Sie unsicher sind, ob ein bestimmter Workshop wirklich den eigenen
Interessen und Wünschen entspricht bzw. ob Sie die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir beraten Sie gerne:
Anja Runau
Koordinatorin des Fort- und Weiterbildungsprogramms
Telefon: 089/360 804 97
E-Mail: runau@ift.de
Eröffnungsveranstaltung:
Freitag, 12.6.2026, 16:00 bis 19:00 Uhr
Workshops:
Samstag (13.6.), Sonntag (14.6.)
jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr (inkl. Pausen)
Öffnungszeiten des Tagungsbüros:
eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn
und bis 15 Minuten nach Veranstaltungsende
Nur ein Teil unserer Workshop-Räume ist barrierefrei zu erreichen. Bei Bewegungseinschränkungen oder besonderen Anliegen hinsichtlich der Räumlichkeiten wenden Sie sich rechtzeitig an uns und informieren Sie sich über die Raumsituation im gewünschten Workshop. Wir werden uns bemühen, die Raumplanung entsprechend zu gestalten!
Eröffnungsveranstaltung: 4 Punkte (beantragt)
Teilnahme pro Tag: 8 Punkte (beantragt)
Die Anerkennung der Verhaltenstherapiewochen als Fortbildungsveranstaltung durch die jeweils zuständigen Psychotherapeutenkammern wird regelmäßig beantragt. In den vergangenen Jahren sind alle Veranstaltungen der VT-Woche Dresden von der Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer in Leipzig sowie von der zuständigen Landesärztekammer als ärztliche Fortbildung anerkannt worden.
Nach Ende des Workshops und vollständiger Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Eine Stornierung ist bis einschließlich Ende der Frühbucherfrist kostenfrei möglich.
Bei Stornierung bis zu vier Wochen vor Beginn der VT-Woche München ist eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50% der Workshop-Gebühren fällig.
Eine spätere Annullierung ist nur bei Vermittlung eines/einer geeigneten Ersatzteilnehmer:in kostenfrei möglich, andernfalls ist die komplette Workshop-Gebühr zu entrichten.
Eine Stornierung muss immer schriftlich erfolgen.
Ja, die Rechnungsstellung erfolgt vier Wochen vor der Veranstaltung.
Veranstalter der Verhaltenstherapiewochen ist die IFT Mental Health Solutions GmbH. Sie ist Teil des 1973 gegründeten IFT Institut für Therapieforschung in München, dessen Schwerpunkt auf der anwendungsorientierten Forschung liegt.
Anja Runau
Koordinatorin des Fort- und Weiterbildungsprogramms
Telefon: 089/360 804 97
E-Mail: runau@ift.de
Das IFT fördert Vielfalt und Chancengleichheit unabhängig von Alter, kultureller Herkunft, Handicap, sexueller Orientierung, Geschlecht und Geschlechtsidentität. Wenn in Texten die männliche Form verwendet wird, dient das lediglich der Lesbarkeit. Sie bezieht immer alle Menschen ein.
© 2026 IFT Institut für Therapieforschung gGmbH